“Bild” hat endlich einen Partner für ein lang geplantes Video-Projekt gefunden – und zwar… Lidl!
Die Idee ist Folgende: Bild-Leser kaufen sich ab 4.12. bei Lidl eine Digitalkamera für 69,99 Euro und haben damit die Möglichkeit, Videoreporter für Bild.de zu werden. Das besondere ist, dass sich automatisch ein Programm zum Upload auf das Online-Portal von “Bild” öffnet, wenn man das Gerät an seinen Computer anschließt.
Nette Idee, nur dass ausgerechnet Lidl Partner der Aktion geworden ist, ist etwas befremdlich.
Es ist immerhin noch nicht allzu lange her, dass Lidl neagtive Schlagzeilen gemacht hat, weil das Unternehmen seine Mitarbeiter überwacht hat. Und zwar mit versteckten Kameras… “Bild” berichtete damals ausführlich über die “Stasi-Methoden” des Discounters.
Monthly Archive for November 2008
Akt 1: Vorbereitungen
Weihnachten. Zeit der Liebe und der Besinnung. UND: Zeit des Terrors der Schmückwahnsinnigen gegenüber den Weihnachtsgrisgramen. Heute war es dann endlich soweit. Der Festausschuß hatte die Munition vorbereitet, um die Toleranz der Kollegen endgültig auf die Weihnachts-Probe zu stellen…
Kuriositäten aus dem Urban Dictionary Folge 1: Pornocchio – A person who embellishes their sexcapades to sound cooler.
“Zucker. ist eine grüne Agentur”, sagte man mir an meinem ersten Tag und erklärte mir stolz, dass hier der Müll getrennt wird, Ökostrom genutzt wird und alle Computer an einem Stromsparschalter (im Zucker. Jargon auch Atomschalter genannt) hängen, der jeden Abend ausgeschaltet wird… Seit einer Woche kommuniziert sogar unser Kopierer mit uns. Auf einem Pfeil neben dem Stand By-Knopf steht “Drück mich! Ich bin der Energiesparmodus”…
Als ich vor einiger Zeit die neuen Praktikantinnen durch die Agentur führte, erklärte ich selbst mit geschwollener Brust: “Wir sind eine grüne Agentur!”
Doch was habe ich heute von der Frankfurter Rundschau gelernt: Alles worauf wir so stolz sind, sind handfeste Symptome für eine psychotische Zwangserkrankung. US-Psychiater nennen die vermeintliche Öko-Sucht “Carborexie” oder “Energie-Anorexie”. Einer der amerikanischen Spezialisten auf dem neuen Fachgebiet erkärt:
[via] Bei carborektischem Verhalten sollten die Warnlampen angehen. Wir müssen herausfinden, ob die Grenze zu einer krankhaften Störung schon erreicht ist, die Betroffenen beruflich beeinträchtigt oder ihr Denken bestimmt.
Ohjemine! Steht es so schlecht um uns Zucker.-Mitarbeiter? Ob wir eine Gemeinschaftstherapie machen sollten?! Wahrscheinlich nicht. Denn zum Glück gilt in Deutschland Umweltschutz als Tugend und nicht als Krankheit…
…und mit ihm laut des InStyle November-Hefts auch das große Comeback eines kleinen Fetzen Stoffs: Die Minibadehose kehrt als Trend für den Mann zurück! Und weil dieses Fashion-Item erst in geschätzten sechs Monaten wieder so richtig Gesprächsthema in unseren Gefilden werden kann, kann sich ja bis dahin jeder überlegen, ob er als cooler Berlin-Hipster den Trend mitmacht… An alle, die sich vorher allerdings schon auf Fernreise in die Gefilde der Südhalbkugel begeben, eine Bitte: Mit der Minibadehose am Hintern ist es nämlich endlich auch für Männer Pflicht, das manierliche Sitzen (ohne unerwünschte Einblicke) zu üben.
Erstmals wurden im Rahmen des 24. Internationalen Kurzfilmfestivals interfilm Berlin, das vom 04. bis 09. November 2008 stattfand, virale Filme vorgestellt und von einer Jury bewertet. Die Preisverleihung mit den Gewinnern des „forward – international viral video award“ können sich hier alle Viral-Fans nochmal in voller Länge ansehen. Viel Spass damit!
Damn you Girl in Your Shirt, warum bin ich da noch nicht drauf gekommen. wenn schon online ausbeuten dann so…
Also American Apparel, ich warte und werde stolz euer Logo tragen…
Obwohl, erstmal abwarten obs nich doch irgendein Werbe-/PR-Fake ist.
Obama hat es geschafft: er ist als Poster in der neuen BRAVO. (via)
13:00 Uhr: Ein Laster fährt auf eine abgesperrte Freifläche am Checkpoint Charlie. Auf diesen Moment hatten Markus und ich gewartet: Drei riesige Projektoren, so groß wie Badewannen, werden abgeladen und in Position gebracht. Worauf wir uns lange vorbereitet hatten, lief nun endlich an: Eine riesige Projektion der acht Teilnehmer des ATP Masters Cups, der vom 9.-16. November in Shanghai statt findet.

17:00 Uhr: Die drei Hochleistungsprojektoren sind ausgerichtet und bereit, die Motive an das freistehende Haus bzw. seine 40 Meter langen Brandwände zu werfen.
Und dann – von einem Moment auf den anderen – Bling! Das Haus wird durch ein riesiges Portrait von Rafael Nadal erleuchtet. Bei dem beeindruckenden Bild wurden Nieselregen und Kälte sofort zur Nebensache.

17:30 Uhr: Unsere Vorarbeit zeigte erste Erfolge, denn der Einladung zum Fototermin war nicht nur ein Fotograf der ddp gefolgt, der die Projektionen fleißig ablichtete.
18:00 Uhr: Apropos ablichten. Auch wir hatten einen Fotografen engagiert, der mittels eines Steigers aus erhöhter Position die verschiedene Motive aufnahm. Ich nutzte die Gelegenheit und begleitete Jan Kopetzky, den Fotografen in luftige Höhen. 20 Meter über der Friedrichstraße hatte man einen tollen Blick, wenngleich einem in der wackligen Kanzel schon mulmig werden konnte.

20:30 Uhr: Nachdem wir mit einem ebenfalls gebuchten Kameramann einige Passanten zu dem Screening befragt und begeisterte O-Töne eingefangen hatten, war unsere Arbeit getan. Es war ein langer Tag an der frischen Luft, der sich absolut gelohnt hat!







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