Archiv für die Kategorie 'Ganz im Ernst'

Neuer Musik&Style-Blog von Burda?

So schnell kanns gehen, da sucht man sonntagabends nochmal fix nach einer Onlineshop-Empfehlung auf lesmads.de und landet auf einmal durch einen anscheinend fehlgeleiteten Suchbefehl auf einer Dummy-Blog-Seite, die offensichtlich bald zum Burda-Netzwerk gehören soll: Lookslikemusic.de auf dem sich “Stephan” testmäßig austobt


Ich weiß, ich weiß, dass das diese “Entdeckung” aus mir noch keinen Bob Woodward oder Carl Bernstein macht, aber in der kleinen, feinen Welt einer Lifestyle PR-Agentur ist das durchaus sehr interessant …
Vor allem, weil wir vor kurzem feststellen mussten, dass es sich bei der heiß erwarteten Musikexpress Style nicht etwa um ein ganzes Heft voller Musik&Mode handelte, sondern lediglich eine handvoll Seiten ans übliche Heft angehängt waren … Also, hier gleich meine ungefragte Meinung zu Lookslikemusic.de: Kann toll werden, Name inklusive Wortspiel find ich ganz nett. Zu den ersten Themen: Bitte NICHT: Beth Ditto, Lady Gaga und/oder Kate Moss Festivalstyle … ist alles schon zig Mal da gewesen, ob Print oder Online … Ansonsten viel Glück und viel Spaß, ich behalte euch im Auge.

Wer sich selber mal von der Fehlleitung überzeugen will, einfach auf lesmads.de in der Suche “Suchbegriff*” eingeben und dann die erscheinende Seite neu laden.

I have magazine issues …

Frauenzeitschriften an sich sind für die meisten weiblichen Zucker.-Mitarbeiterinnen mit Sicherheit nicht erst seit der professionellen Beschäftigung mit PR ein Thema. Der natürliche Entwicklungsrythmus der weiblichen Pressekonsumentin läuft fast immer in ähnlichen Bahnen ab: durch die Grundschule mit Girlfriends, von Bravo Girl! in die Pubertät eingeführt, um dann schließlich via Glamour und Elle bei Brigitte zu landen (Medien sind natürlich austauschbar). Ab circa 6 Jahren geben Publikationen Mädchen/Frauen Hilfe in Entscheidungen, die in ihrer Gravität von der perfekten Lidschatten-Nuance bis hin zu Lebenskrisen reichen (kann natürlich auch beides parallel ein Thema sein …). Inspiriert von Lauras InStyle-Post und einem unqualifizierten Kommentar dazu könnte man ja mal drüber nachdenken, welche tatsächliche Bedeutung diese kleinen “Bibeln” haben. ‘I have magazine issues …’ weiterlesen

Wenn Idole sterben, werden Legenden geboren – Michael Jackson 1958-2009

Natürlich schwärmte auch Zucker. gestern aus, um sich von Michael Jackson standesgemäß zu verabschieden. Jenny, Chris und ich fuhren zu diesem Zweck in die o2 World, wo die große Abschiedsfeier aus dem Staples Center L.A. live übertragen wurde. Man hat ihn lange als selbstverständlich hingenommen – dabei war er tatsächlich etwas ganz Besonderes.

Bye, Michael, so wird man Dich ewig in Erinnerung behalten:

Zucker, Brot & Butter

Dass Zucker. (et naturellement moi) ein großes Herz für Mode hat, sollte an dieser Stelle ja keinen mehr überraschen. Daher war es auch logisch, dass die frisch zurückgekehrte Bread & Butter ins Portfolio gehörte. Sabine und Sanne betreuten dort unseren neuen Kunden C1RCA, der mit einem Stand in der Sport&Street-Area vetreten war. Julia und ich ließen es uns natürlich nicht nehmen, neben Terminen mit Kooperationspartnern auch noch bei ihnen und ein paar anderen spannenden Marken vorbeizuschauen. Mein persönliches Highlight war aber definitiv die “Magazin-Lounge” in der ich mir meine Tasche so voll mit den formidablen Ausgaben von Jalouse, Numéro und Nylon packte, dass ich den Weg zurück in die Agentur nur mit Julias Hilfe schaffte. Ein paar Eindrücke findet ihr hier:

Zeugen des Milleniums

Letzte Woche starb der King of Pop, Michael Jackson. Ein Ereignis, dass international schockierte und vor allem das Interesse der Weltöffentlichkeit auf sich zog bzw. es immer noch tut. Das veranlasste uns, mal darüber nachzudenken, welche geschichtsträchtigen Ereignisse wir schon in unserem kurzen Dasein miterlebt haben…

Der Fall der Berliner Mauer:

cc by antadaniel

September 9/11:

cc by northbaywanderer

Der Tod von Lady Diana:

cc by visentico

Die Wahl eines Afro-Amerikaners zum Präsidenten der USA:


cc by S1m0nB3rry

#iranelection – Nachrichtenlage zwischen Twittersturm und Zensur

Über das Potential des Web 2.0 wurde schon viel geredet, debattiert und spekuliert. Eines wird jetzt allerdings deutlich: Nach den Wahlen im Iran und den Folgeereignissen haben sich Twitter, YouTube und Twitpic als wichtige Informationsmedien endgültig etabliert.
Und nicht nur das, im persischen Ausnahmezustand haben diese Plattformen Schwergewichte wie CNN nachrichtentechnisch in den Schatten gestellt. Während die immer stärker werdenden Auseinandersetzungen und Proteste vergangenen Samstag noch an dem amerikanischen Nachrichtensender CNN “vorbeigingen”, wurde via Twitter bereits laufend unter dem Hashtag #iranelection über die Situation berichtet.
Natürlich, lange hat es nicht gedauert, bis dann die Medien ausgedehnt informierten – doch damit ist jetzt erstmal wieder Schluss. Der iranische Staat lässt die Muskeln spielen und hat Ausgangsverbote für Journalisten erteilt, Halim Hosny und Antonia Rados dürfen die Lage nur noch von ihren Zimmern aus beurteilen.
Auch in dieser Situation erweist sich das Web 2.0 als zensurresistentes Medium, denn während die Presse weitgehend mundtot gemacht wurde, twittern die Iraner fleißig weiter Texte, senden Twitpics und laden Videos auf Youtube – und geben der Öffentlichkeit damit Informationen zur Lage im Land. Zwar wurden Seiten wie twitter.com längst von der Regierung gesperrt, doch durch die Einrichtung neuer Proxyserver können die Iraner weiterhin das Netz und den Microblogging-Dienst entsprechend nutzen.
Bei aller Twitter-Euphorie darf man natürlich nicht vergessen, das die Verlässlichkeit dieser Nachrichten teilweise schwer nachzuprüfen sind, längst hat die iranische Regierung linientreue Tweeter aktiviert, die gezielt Fehlinformationen streuen. Und dennoch, vorbei sind die Zeiten, wo man Social Media als nette Kommunikationsspielerei bezeichnete. Nichts macht die Bedeutung des Web 2.0 in diesen Tagen so deutlich, wie dieses Bild:

Maus

Twitter-News in Echtzeit gibt es unter: iran.twazzup.com
Live-Blog zum Thema: huffingtonpost.com

PARKOs @ DMMK for world domination

Auch wenn ich gestern Ellens Vortrag auf dem DMMK nicht beiwohnen konnte, bin ich mir sicher, dass er grandios war, denn mich überzeugte schon die Rohfassung im Konferenzraum “Miss Moneypenny” (tbd). Ihre Vorstellung des PARKO (liebevoll für “Partizipativer Konsument”) sorgte auf jeden Fall für reichlich Diskussionsstoff. Love him or hate him, der PARKO ist Twitter-Thema. Und hat mittlerweilse sogar sein eigenes T-Shirt bekommen:
Bisher leider noch nicht in Kooperation mit Parkotextil. Vielleicht sollten wir unsere Studie selbst auch monetarisieren? Wie wärs mit veganen zucker- und glutenfreien PARKO-Bio-Cupcakes …

Creative Commons by bossacafez
Zurück zum DMMK, dort hätte man unbedingt noch etwas mehr Macht der PARKOs gebraucht, denn die übertrieben mädchenhafte Moderation der DMMA-Verleihung war wirklich – mit Verlaub – ein Grund zum Aufregen. Vielleicht schreibe ich gleich mal eine kleine Nachricht an den Bundesverband Digitale Wirtschaft …

SFT-Technikredakteur: Handwerkliches Geschick meets Kreativität

Dass wir Redakteuren Testsamples zur Verfügung stellen, ist ja nix besonderes. Wenn uns ein Redakteur allerdings bittet, einen getesteten Orbit Mini-Lautsprecher von Altec Lansing behalten zu dürfen, um sich damit ein Lautsprechersystem für seine Vespa zu bauen, dann ist das etwas Besonderes.

Klar sagen wir da nicht nein, allerdings wollten wir als “Gegenleistung” Bilder des Konstrukts haben, et voilà:

Vespa

Die Gerätschaft passt nach eigenen Aussagen perfekt in das Handschufach des Rollers und der Sound ist natürlich hervorragend.
Zucker. wünscht viel Spass beim Cruisen.

I ♥ Techno!

Kleiner Ausflug in die goldene Ära des Techno: Jürgen Laarmann (ehemaliger Herausgeber von Frontpage), Westbam, der Techno-Fan Sabine, Ted Herold (der deutsche Elvis), ein Ossi-Radio-Moderator aus Chemnitz und ein Vertreter der Jungen Union (in der Rolle des großen Spielverderbers) diskutieren über Sinn und Unsinn einer brandneuen Jugendbewegung namens “Techno”. Herrlich.

Ich bedanke mich herzlichst für den Tweet des Berlin Mitte Instituts.

Amazonen-Aufstand


Am Ostermontag, von leichter Langeweile und Post-Schokohasen-Trägheit geplagt, las ich auf einem meiner Lieblingsblogs, dass Amazon.com Bücher mit vermeintlichem “Adult Content” (Erwachsenenthemen klingt seltsam) aus seinen Rankings und Listen streiche. Betroffen seien Bücher wie Annie Proulx “Brokeback Mountain” und “Wetlands” (die Feuchtgebiete-Übersetzung). Umso mehr Titel gefunden wurden, umso seltsamer schienen die Auswahlkriterien. Vermeintlich waren vor allem Titel mit schwulen und lesbischen Themen von der “Listensäuberung” betroffen.
Das fazinierende an der Aktion war allerdings, dass innerhalb von Stunden ein regelrechter Twitter-Sturm losbrach und #amazonfail zum heißdiskutiertesten Thema des Wochenendes wurde. Wie bereits gesagt, war mir etwas langweilig und ich dachte: frag ich doch einfach mal bei Amazon Deutschland an. Heute kam die Antwort:

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