Über das Potential des Web 2.0 wurde schon viel geredet, debattiert und spekuliert. Eines wird jetzt allerdings deutlich: Nach den Wahlen im Iran und den Folgeereignissen haben sich Twitter, YouTube und Twitpic als wichtige Informationsmedien endgültig etabliert.
Und nicht nur das, im persischen Ausnahmezustand haben diese Plattformen Schwergewichte wie CNN nachrichtentechnisch in den Schatten gestellt. Während die immer stärker werdenden Auseinandersetzungen und Proteste vergangenen Samstag noch an dem amerikanischen Nachrichtensender CNN “vorbeigingen”, wurde via Twitter bereits laufend unter dem Hashtag #iranelection über die Situation berichtet.
Natürlich, lange hat es nicht gedauert, bis dann die Medien ausgedehnt informierten – doch damit ist jetzt erstmal wieder Schluss. Der iranische Staat lässt die Muskeln spielen und hat Ausgangsverbote für Journalisten erteilt, Halim Hosny und Antonia Rados dürfen die Lage nur noch von ihren Zimmern aus beurteilen.
Auch in dieser Situation erweist sich das Web 2.0 als zensurresistentes Medium, denn während die Presse weitgehend mundtot gemacht wurde, twittern die Iraner fleißig weiter Texte, senden Twitpics und laden Videos auf Youtube – und geben der Öffentlichkeit damit Informationen zur Lage im Land. Zwar wurden Seiten wie twitter.com längst von der Regierung gesperrt, doch durch die Einrichtung neuer Proxyserver können die Iraner weiterhin das Netz und den Microblogging-Dienst entsprechend nutzen.
Bei aller Twitter-Euphorie darf man natürlich nicht vergessen, das die Verlässlichkeit dieser Nachrichten teilweise schwer nachzuprüfen sind, längst hat die iranische Regierung linientreue Tweeter aktiviert, die gezielt Fehlinformationen streuen. Und dennoch, vorbei sind die Zeiten, wo man Social Media als nette Kommunikationsspielerei bezeichnete. Nichts macht die Bedeutung des Web 2.0 in diesen Tagen so deutlich, wie dieses Bild:

Twitter-News in Echtzeit gibt es unter: iran.twazzup.com
Live-Blog zum Thema: huffingtonpost.com
Auch wenn ich gestern Ellens Vortrag auf dem DMMK nicht beiwohnen konnte, bin ich mir sicher, dass er grandios war, denn mich überzeugte schon die Rohfassung im Konferenzraum “Miss Moneypenny” (tbd). Ihre Vorstellung des PARKO (liebevoll für “Partizipativer Konsument”) sorgte auf jeden Fall für reichlich Diskussionsstoff. Love him or hate him, der PARKO ist Twitter-Thema. Und hat mittlerweilse sogar sein eigenes T-Shirt bekommen: 
Bisher leider noch nicht in Kooperation mit Parkotextil. Vielleicht sollten wir unsere Studie selbst auch monetarisieren? Wie wärs mit veganen zucker- und glutenfreien PARKO-Bio-Cupcakes …

Creative Commons by bossacafez
Zurück zum DMMK, dort hätte man unbedingt noch etwas mehr Macht der PARKOs gebraucht, denn die übertrieben mädchenhafte Moderation der DMMA-Verleihung war wirklich – mit Verlaub – ein Grund zum Aufregen. Vielleicht schreibe ich gleich mal eine kleine Nachricht an den Bundesverband Digitale Wirtschaft …
Dass wir Redakteuren Testsamples zur Verfügung stellen, ist ja nix besonderes. Wenn uns ein Redakteur allerdings bittet, einen getesteten Orbit Mini-Lautsprecher von Altec Lansing behalten zu dürfen, um sich damit ein Lautsprechersystem für seine Vespa zu bauen, dann ist das etwas Besonderes.
Klar sagen wir da nicht nein, allerdings wollten wir als “Gegenleistung” Bilder des Konstrukts haben, et voilà:

Die Gerätschaft passt nach eigenen Aussagen perfekt in das Handschufach des Rollers und der Sound ist natürlich hervorragend.
Zucker. wünscht viel Spass beim Cruisen.

Am Ostermontag, von leichter Langeweile und Post-Schokohasen-Trägheit geplagt, las ich auf einem meiner Lieblingsblogs, dass Amazon.com Bücher mit vermeintlichem “Adult Content” (Erwachsenenthemen klingt seltsam) aus seinen Rankings und Listen streiche. Betroffen seien Bücher wie Annie Proulx “Brokeback Mountain” und “Wetlands” (die Feuchtgebiete-Übersetzung). Umso mehr Titel gefunden wurden, umso seltsamer schienen die Auswahlkriterien. Vermeintlich waren vor allem Titel mit schwulen und lesbischen Themen von der “Listensäuberung” betroffen.
Das fazinierende an der Aktion war allerdings, dass innerhalb von Stunden ein regelrechter Twitter-Sturm losbrach und #amazonfail zum heißdiskutiertesten Thema des Wochenendes wurde. Wie bereits gesagt, war mir etwas langweilig und ich dachte: frag ich doch einfach mal bei Amazon Deutschland an. Heute kam die Antwort:
‘Amazonen-Aufstand’ weiterlesen
Candy, candy, candy I can’t let you go – der letzte Donnerstag und Freitag standen ganz im Zeichen von Cupcakes, Bonbons und natürlich Zucker. Bei den Berlin Press Days feierte Zucker. nämlich den Einstand mit unserem Kunden Foot Locker und der aktuellen Pastry-Kollektion. Pastry bedeutet übrigens “kleines Gebäck” und von genau diesem sind die Sneaker und Kleidung der Kollektion auch inspiriert. Wir hatten es uns in diesem Zusammenhang natürlich nicht nehmen lassen, unsere eigene kleine Foot Locker Bakery zu kreieren:
Doch wie so oft blieb es nicht nur bei Süßem und Moderedakteuren, die wir durch den Showroom führten, sondern der digitale Ernst des Lebens verlangte in Form der re:publica auch seinen Anteil.
‘Zwei Herzen schlagen ach in meiner Brust … Berlin Press Days vs. re:publica’ weiterlesen
“Devastin’ Dave The Turntable Slave”, die “Christian Crusaders” oder die “Braillettes” – wer erinnert sich nicht an diese Ikonen der späten 70er und frühen 80er Jahre.
Sie lieferten musikalische Meisterwerke wie “All my Friends are dead” oder “Swing that Gospel Axe” – und überzeugten darüber hinaus durch stilsicheres Auftreten.
Ich denke, es ist an der Zeit, diesen “All Time Classics” ein Forum zu bieten:





Dank gilt an dieser Stelle dem edlen, anonymen Compiler, der diese und weitere Evergreens ausgegraben hat:
‘Hall of Shame’ weiterlesen
Hach wir sind schon a bissel stolz auf unseren Kunden DaWanda: während Gigant StudiVZ laut des Startup Barometers von ethority gegen ein furchtbar schlechtes Image kämpft, ist DaWanda (schon wieder!) der Liebling unter den innovativen Onlineunternehmen.
Die Revolution fängt anscheinend wirklich im Kleinen an …

Akt 4: Das bittere Ende
Irgendwann heißt es Abschied nehmen. Da gibt es keine Ausnahme, auch nicht für unseren einst prächtig geschmückten Weihnachtsbaum. Als hätte er es geahnt, ließ er – mehr Trauerweide als stolze Tanne – schon einige Äste lethargisch hängen.

Kurzerhand wurde der Baum schließlich von zwei Unbekannten “entfernt”, ohne nennenswerte Gegenwehr und so, wie man es auch aus der Ikea-Werbung kennt:

Weggeschleift und ausgesetzt – an der Torstraße trennten sich die Wege endgültig.

Alles was er hinterließ, waren ein “paar” Nadeln…

Der Weltverband der Tennisherren, die ATP, hat ein deutschsprachiges Blog gelauncht. Unter www.feelit-tennis.de gibt es ab jetzt aktuelle Tennisthemen und Diskussionen.
IKEAs One-Man-Big-Brother-Show unter www.warte-bis-september.de ist mit unzähligen Seitenbesuchern und über 22.000 Gästebucheinträgen in wenigen Tagen ein Riesenerfolg. Dass dann noch diskutiert wird, ob die Idee von einem Blogger entliehen wurde, kann das Interesse an der Kampagne nur anfeuern. Bei Zucker. jedoch trat ein ganz anderer Aspekt in den Vordergrund: auch IKEA scheint zu wissen, dass unser Konzept zur Neuen Ersten Hilfe der Johanniter-Unfall-Hilfe rund um Superjohann beim PR-Report Award gewonnen hat. Nils ist kein anderer als Superjohann. Hier der offizielle Foto-Beweis:
Superjohann

wird zu Nils

Nun heißt es abwarten, ob Nils es ebenfalls schafft ausgezeichnet zu werden… übrigens an alle anderen: wir haben noch ganz viele weitere tolle Ideen und Konzepte, in denen man fündig werden kann.
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