Archiv für die Kategorie 'Gut gemacht'Page 2 of 6

Vertwittern? Fair twittern!

Anlässlich des World Fair Trade Days am Samstag hat sich meine Lieblingseismarke „Ben & Jerry’s“ eine nette Twitter-Kampagne ausgedacht: Fair Tweets. Das Prinzip ist einfach: Werden in einem Tweet die möglichen 140 Zeichen nicht vollständig ausgenutzt, ergänzt Fair Tweets diesen um einen Hinweis auf den Fair Trade Day inklusive Link zu einem Artikel, der das Konzept des fairen Handels unterstützt. Vollautomatisch. Wie das genau aussieht, könnt ihr hier sehen:

Auch wenn die sympathische „Ben & Jerry’s Homemade Inc.” im Jahr 2000 von Unilever geschluckt wurde (der Konzern hat angeblich immerhin die “Social Mission“ des Unternehmens ohne Abstriche übernommen): Ich hab mich entschieden, weiterhin an das Gute im Eis zu glauben. Schließlich stellen die Eisvisionäre aus Vermont in diesem Jahr nach eigener Aussage ihr Produktportfolio Schritt für Schritt auf Fair-Trade-Zutaten um. Deswegen werde ich die Aktion gleich mal unterstützen und diesen Beitrag über Fair Tweets twittern – und es mir heute Abend mit einem Becher Caramel Chew Chew auf der Couch gemütlich machen.

Zucker. in botanischer Mission: „Natural Supermodels“ by Kristian Schuller

Einen Tag lang war die urbane Kulisse Berlins Schauplatz eines einzigartigen Fotoshootings: Fashion-Fotograf Kristian Schuller inszenierte gleich zehn international bekannte Models an den populärsten Plätzen der Hauptstadt. Ob am Gendarmenmarkt, der East Side Gallery oder vor dem Brandenburger Tor – die exotischen Schönheiten warfen sich völlig unprätentiös vor Schullers Kamera in Pose. Jedes der natürlichen Supermodels – darunter hochkarätige Namen wie Phalaenopsis Rossini, Cambria Wild Cat oder Oncidium Sweet Sugar – erfüllten die städtische Szenerie aus Asphalt und Beton sofort mit Leben.

Vom 20. bis 30. April 2011 sind die high-gloss Aufnahmen von Kristian Schuller im Rahmen der Ausstellung „Natural Supermodels – Orchideen beleben Berlin“ von Blumenbüro Holland, in einer exklusiven Outdoor-Gallery am Washingtonplatz des Berliner Hauptbahnhofs zu sehen. Wir geben schon jetzt einen exklusiven Einblick in die Entstehung der Fotos.

Ausstellung „Natural Supermodels – Orchideen beleben Berlin“
20. bis 30. April 2011 // Washington Platz // Berlin Hauptbahnhof

We proudly present: „Germany´s Next Top(f)pflanze“

kaktus_alexandra_filt Deutschland hat entschieden: Die schönste Zimmerpflanze der Republik ist ein Sternkaktus. Besitzerin Alexandra Migge aus Kierspe konnte sich mit ihrer Lieblingspflanze im bundesweiten Wettbewerb „Miteinander wachsen: Meine Pflanze gibt mir mehr…“ von Blumenbüro Holland gegen hundert Teilnehmer als Siegerin durchsetzen. Im Voting auf www.pflanzengebenmehr.de stimmten über 4.300 Pflanzenfans für die 21-Jährige. Auch die dreiköpfige Jury, bestehend aus TV-Moderatorin Nina Ruge, Blumenbüro Holland Vertreter Frank Teuber und Starfotograf Tom Wagner, vergab an Alexandra und ihren Kaktus Bestnoten.

In einer feierlichen Awardshow überreichte Jurymitglied und Pflanzenbotschafterin Nina Ruge der Siegerin, dem Zweitplatzierten Gerrit Kürschner und der Drittplatzierten Corinna Grote heute in Düsseldorf Geldpreise im Gesamtwert von 10.000 Euro.

Klimaschonend zwitschern mit EcoTweet

Manchmal flattert einem eine interessante Anfrage ins Haus, die man aufgrund eines allzu sportlichen Timings leider ablehnen muss. So geschehen vor einiger Zeit mit der Kampagne “The Global Voice”, deren Initiatoren auf der Suche nach einer PR-Agentur auch bei uns anklopften. Da uns das Projekt aber so sympathisch ist, wollen wir es euch trotzdem ans Herz legen.

EcoTweet COP16 UN-Klimakonferenz TwitterDer Hintergrund: Vom 29.11. bis 10.12.2010 findet im mexikanischen Cancún die 16. UN-Klimakonferenz, die jährliche Vertragsstaatenkonferenz (Conference of the Parties, COP) der UN-Klimarahmenkonvention, statt. Ziel der diesjährigen Konferenz ist es, den in Kopenhagen gescheiterten Versuch fortzusetzen, ein rechtlich verbindliches Nachfolgeabkommen für das Kyoto-Protokoll zu beschließen.

Worum geht es bei “The Global Voice”? Die Kampagne versucht zum einen, Menschen weltweit auf die schädlichen Auswirkungen von Treibhausgasen aufmerksam zu machen. Interessierten soll zudem ein Instrument zur Verfügung gestellt werden, ihrer Forderung nach Reduzierung der Gas-Emissionen während der Klimakonferenz Gehör zu verschaffen, um so Einfluss auf die Konferenzteilnehmer zu nehmen. Auf der anderen Seite unterstützt die Kampagne Projekte, die sich für eine Reduzierung von Treibhausgasen einsetzen.

ECoTweet Twitter UN-Klimakonferenz COP16Das Mittel zum Zweck ist dabei der Microblogging-Dienst Twitter. Mit EcoTweet können Twitterer ihre Kurzmitteilungen klimaschonend versenden. Die Handhabung ist denkbar einfach: Nachdem man sich mit dem Twitter-Account bei EcoTweet eingeloggt hat, findet man sich auf einer Oberfläche wieder, die in etwa dem gewohnten Loock&Feel von Twitter entspricht. Alle Tweets, Follower und Accounts, denen man selbst folgt, werden mit Twitter synchronisiert, es geht also gegenüber der Nutzung von Twitter.com nichts verloren. Für jeden Tweet via EcoTweet spenden Sponsoren einen gewissen Betrag an treibhausgasreduzierende Projekte. Auf einem virtuellen CO2-Counter erfährt der Nutzer, wie viel kg CO2 er mit seinen Tweets “neutralisiert” hat. Zudem können über fünf verschieden Icons vorgefertigte Hashtags, die jeweils eine bestimmte Message repräsentieren, getwittert werden. Je nachdem, für welches Icon man sich entscheidet, spricht man sich zum Beispiel für die Verringerung des Ausstoßes von Treibhausgasen, für eine bessere Aufklärung zum Thema oder für die Finanzierung sauberer Energien aus. Alle Aktivitäten via EcoTweet werden statistisch aufbereitet und den Teilnehmern der Klimakonferenz am Ende der Tagung als formale Petitionen überreicht.

“The Global Voice” ist vom Organisationskommittee der Konferenz und dem mexikanischen Secretaría de Relaciones Exteriores autorisiert.

Neben der (leider nur spanischsprachigen) Browser-Version kann man EcoTweet auch per iPhone-App und BlackBerry nutzen.

Viral Video Award 2010: Politische Virals räumen ab

Gestern wurden zum dritten Mal die von interfilm Berlin und Zucker.Kommunikation präsentierten Viral Video Awards vergeben. Im rappelvollen Roten Salon der Volksbühne Berlin führte Moderator Jan Lerch durch den Abend. Alle drei Auszeichnungen gingen an politische Virals.

Jan Lerch Mario Sixtus
Roter Salon
Matthias Groll Ariane Hildebrandt Greenpeace Nestlé
viral video award

Den von Ritter Sport gesponserten Publikumspreis erhielt Tilman Egel aka Til Gold für seine Kurzanimation “Nice Game”. Die Kurzanimation behandelt das Thema Kindersoldaten und erhielt mit Abstand die meisten und höchsten Bewertungen beim Online-Voting.

NICE GAME / Til Gold 2009 from Til Gold on Vimeo.

Beim erstmals von der Heinrich-Böll-Stiftung vergebenen Preis für das beste politische Viral fiel die Wahl der Jury auf “Polar Bear” von Daniel Kleinman. Das Video „vermittelt in kürzester Zeit ohne viele Worte und mit extrem starken Bildern eine klare Botschaft, die hängen bleibt“, so die Begründung der Jury.

Den von der Berliner Landesinitiative “Projekt Zukunft” ausgelobten Jurypreis für das beste Viral 2010 erhielt Greenpeace für den Spot “Nestlé, kein Palmöl aus Urwaldzerstörung!”.
Die Begründung der Jury: „Der Palmöl-Spot von Greenpeace ist das Video mit dem größten Einfluss und der höchsten Viralität. Darüber hinaus hat der Film nicht nur viele Menschen für das Problem der Palmölproduktion sensibilisiert, sondern auch sein Ziel erreicht: Nestlé musste auf die Kritik reagieren. Die Macher haben mit diesem Film bewiesen, dass Virals etwas bewirken können. Dafür zeichnen wir diesen Film als bestes Viral 2010 aus.“

Eine lobende Erwähnung sprach die Jury zudem dem Film “Ode to a Post-it Note” aus.

Das war’s. Schön war’s. Zum Schluss wollen wir uns hier noch einmal für die Unterstützung bedanken. Und zwar bei der Heinrich-Böll-Stiftung, der Landesinitiative “Projekt Zukunft”, Ritter Sport, unseren Medienpartnern Mister Wong und Netzpolitik.org sowie der Jury und Jan Lerch für die unterhaltsame Moderation.

Bis zum nächsten Jahr.

Was blüht denn da am U-Bahnhof Alexanderplatz?!

sofaFür’s Blumenbüro Holland sind wir dieser Tage mit einer bunten Aktion in Berlin unterwegs: Das Chrysanthemen-Sofa sorgt seit Dienstag für einen farbenfrohen Frischekick mitten im grauen November! Wer’s selbst erleben will, sollte sich schnell auf zum U-Bahnhof Alexanderplatz machen (Eingang Cubix Kino), hier kann das Sofa heute noch bis 17:00 Uhr bestaunt werden. Dass es sich lohnt, wurde zu Anfang der Woche schon vom Berliner Hauptbahnhof bestätigt: Weblog zum aufregendsten Bahnhof der Welt. Und auch die B.Z. wählte unser Sofa heute für das Berlin-Foto des Tages aus – vielen Dank dafür!

Rund 14.000 Chrysanthemen-Blüten machen das Sofa zum frühlingshaften Eyecatcher. Und was man sonst noch alles mit Chrysanthemen machen kann, erfährt man im Chrysanthemen-Fenster. Hier präsentieren Floristen aus ganz Deutschland ihre kreativsten Arrangements, alle mit der Alleskönnerin Chrysantheme gefertigt.

Internationales Kurzfilmfestival Berlin – heute geht’s los

450 Filme aus 57 Ländern in 50 Programmen, 6 Wettbewerben und 7 Kinos – heute Abend startet das 26. Internationale Kurzfilmfestival Berlin.

Viral Video Award Kurzfilmsfestival Zucker.Kommunikation Heinrich-Böll-StiftungAls Teil des Festivals präsentieren wir zusammen mit dem Veranstalter interfilm, der Heinrich-Böll-Stiftung und dem Projekt Zukunft zum dritten Mal den Viral Video Award. Neben dem Publikumspreis, für den noch bis Donnerstag auf www.viralvideoaward.com abgestimmt werden kann, werden der Jurypreis und erstmals der Preis für das beste politische Viral vergeben. Alle Awards sind mit 1.000 € dotiert. Die Preisverleihung des Viral Video Awards findet am 19.11. um 21 Uhr im Roten Salon der Volksbühne statt. Es werden alle 21 nominierten Filme auf Großleinwand gezeigt. Durch den Abend führt Jan Lerch. Im Anschluss wird im Roten und Grünen Salon auf der interfilm Festival-Party das Tanzbein geschwungen.

Das 26. Internationale Kurzfilmfestival Berlin findet vom 16. bis zum 21. November im Babylon Mitte, dem Central Kino, den Passage Kinos Neukölln sowie in der Volksbühne statt.

Einige Highlights des Rahmenprogramms:
Festival-Eröffnung: 16.11. um 21 Uhr in der Volksbühne.
Preisverleihung der Viral Video Awards: 19.11. um 21 im Roten Salon der Volksbühne (danach Festival-Party).
Preisverleihung des Kurzfilmfestivals: 21.11. um 19:30 Uhr im Babylon Mitte.
Abschlussparty: 21.11. ab 22 Uhr im Roten Salon der Volksbühne.

LED Fashion rule!

Frage: Was haben dieses Gebäude und Fashion gemeinsam?

Hotel

Antwort: Mit Kreativität lässt sich beides spektakulär in Szene setzen:

Die Fashion-Show des New Yorker Retailers „Target“ ist wohl eine der komplexesten und imposantesten, die wir jemals gesehen haben. Für das Spektakel wurden 170 Zimmer des New Yorker Hotels “The Standard” gemietet und jeweils mit einem LED Light-System sowie Models und Tänzern ausgestattet. Für den richtigen Sound zur Show sorgte ein 30-köpfiges Orchester…das bringt uns auf fantastische Ideen :-) .

ParkIn

Viral Video Award: Online-Voting gestartet

viren_schwarmHeute startet die Voting-Phase für den Publikumspreis des Viral Video Awards 2010. Aus fast 500 Einreichungen aus 38 Ländern haben wir zusammen mit interfilm Berlin und der Heinrich-Böll-Stiftung 21 Filme für das finale Voting nominiert.

Herausgekommen ist dabei eine bunte Mischung aus witzigen Commercials, künstlerisch ambitionierten Kurzfilmen und aufrüttelnden Polit-Virals. Letztere bilden in diesem Jahr einen Schwerpunkt: Erstmals wird von der Heinrich-Böll-Stiftung der Preis für das beste politische Viral vergeben.

Für den Preis der Jury konnten wir neben dem Journalisten und Netzkultur-Experten Mario Sixtus noch die TV-Moderatorin und Autorin Petra Gute sowie den Schauspieler Daniel Zillmann gewinnen. Mario Sixtus zum Thema Virals: „In keinem anderen Genre sind Filmproduzenten derart von ihrem Publikum abhängig wie bei Web-Videos, denn die Nutzer übernehmen Marketing und Vertrieb der Filme – oder eben auch nicht, ganz wie es ihnen gefällt. Virals sind Videos plus Demokratie.“

Die nominierten Clips stehen bis zum 18. November unter www.viralvideoaward.com zur Wahl.

Und jetzt: Viel Spaß beim Viral-Gucken.

I’m CEO… Bitch!

Als die ersten Trailer zu „The Social Network“ durchs Web geisterten, fragten sich wohl nicht wenige, ob die Welt einen Film über Facebook braucht. Ein soziales Netzwerk ins Zentrum eines Kinofilms zu stellen – kann das funktionieren? Es kann. Denn „The Social Network“ ist mehr als die Erfolgsstory eines Web-Hypes. Der Film verhandelt Themen, die so alt sind wie das Geschichtenerzählen selbst: Freundschaft, Loyalität, Macht, Neid, Betrug, Verrat und Hass.

The Social Network Facebook Mark Zuckerberg

Regisseur David Fincher erzählt die Gründungsgeschichte von Facebook – von der Idee eines Campus-internen Netzwerks an der Eliteuniversität Harvard bis zum ersten Meilenstein des millionsten Mitglieds – in einer dramaturgisch gelungenen Verwebung aus Rückblenden und der Parallelmontage zweier juristischer Verhandlungen. Stilistisch hält sich Fincher, den man aus Filmen wie „Fight Club“ als visuellen Visionär kennt, auffallend zurück und konzentriert sich auf die Story und ihre Protagonisten. Der Film ist dabei eine Mischung aus Coming-of-Age-Movie und klassischem Gerichtsthriller, in dessen Zentrum die gleichsam schillernde wie kontrovers wahrgenommene Figur Mark Zuckerbergs steht.

Viel wurde im Vorfeld darüber spekuliert, ob Zuckerberg mit „The Social Network“ bereits im frühen Alter von 26 Jahren ein Denkmal gesetzt, oder ob er eher öffentlich an den Pranger gestellt werden würde. Beides ist nicht der Fall. Dennoch wird „The Social Network“ bestimmt nicht zu Zuckerbergs Lieblingsfilm.
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