Anlässlich der Einleitung der Narrenzeit am heutigen Tage haben wir uns die Mühe gemacht und vorab bereits vor unserem geistigen Auge die Faschingstage durchlaufen: als Seriendarsteller. Wie würde unser Agenturleben aussehen, wenn wir das Objekt der Faszination aus unserer Lieblingsserie wären? Herausgekommen ist ein Sammelsurium an Charakteren, die allesamt gruselig daherkommen oder mindestens ein, zwei Schrauben locker haben. Breaking Bad und dessen Serienheld Walter White führen die Clique an. Den existenziellen Problemen geschuldet, wird Walter zum Kriminellen und versucht seiner Familie mittels Crystal Meth ein solides Einkommen zu sichern. Völlig abgeklärt kommen da auch die Verfechter der Werbebranche der 60er mit Mad Men daher. Immerhin gibt es mit Joan Harris noch ein erotisches Leuchten am Firmament. Ansonsten geht’s vor allem um Zigaretten, Schnaps, Rassismus und alles Schlechte im Menschen. Richtig gut in diesen Kreis passt dann auch Two and a Half Man-Ekel Charlie Harper, der die Szenerie aus seiner Sicht der Dinge kommentiert. Einen mystischen Einfluss bekommt unser Ensemble mit der „Log Lady“ aus Twin Peaks. Das „Holz vor der Hütte“ ist eher Charakterzug des Wahnsinns und kein Zeichen einer soliden Psyche. Die Untoten aus Walking Dead sind dann nur die Spitze des Bösen, werden allerdings von den Überlebenden tatkräftig bekämpft. Für das soziale Gefüge wird auch in Arrested Development gekämpft, wobei Frauen wie Lucille Bluth eher um ihren eigenen Vorteil bemüht sind. Richtig nett wird Zucker. – die Serie hingegen durch Darsteller wie Lily aus How I Met Your Mother, die sich ihren Problemen und Feinden mit Witz und Dialog oder auch mal handfest entgegenstellt, dabei aber immer versucht, sich an vorher gesetzte Prinzipien zu halten. Zum Kreis der Guten zählt dann auch dir Schwarzwaldklinik, in der sich alle Mitspielenden mit nahezu utopischer Empathie begegnen und Ordnungshüter wie Oberschwester Hildegard schon mal einen kleinen Dämpfer versetzt bekommen, damit am Ende auch ja wieder alles harmonisch ist. Schließlich gibt Game of Thrones dem ganzen noch den Hauch Fantasy, damit dann auch wirklich alle Zwergen-, Drachen- und Ritter-Quoten erfüllt werden.

Harmonisch käme unsere Serie nur auf dem Bild daher, ansonsten wäre unser Motto zum Fasching 2011/12 „A Serious …“.
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Die klassische Pressearbeit, mit der Unternehmen an Journalisten herangetreten sind, unterliegt seit einiger Zeit einem starken Wandel: von der Push- zur Pull-Strategie. Journalisten werden in ihrer Alltagsarbeit vielfach mit Pressemitteilungen per Fax oder E-Mail regelrecht überflutet und recherchieren lieber selbst. Dabei erwarten sie eine klar strukturierte und vollständige Online-Pressestelle auf der unternehmerischen Website, Text- und Bildmaterial inklusive.
Wie Unternehmen ihre Chancen erhöhen, in der On- und Offline-Medienberichterstattung zu erscheinen, wie Online-Pressemitteilungen aufgebaut sein sollten und wann ein Social Media Newsroom Sinn macht, erklärt Jürgen Christ, Fachjournalist und Dozent für Webmedien, in dem Seminar “Online-PR: So kommen Sie in die Medien”. Dabei zeigt der Profirma-Fachautor u.a. anhand der SMNR-Lösungen von Zucker.Kommunikation, wie eine professionelle Online-Pressestelle aufgebaut sein sollte.
Das Online-Audio-Seminar findet am 21.10. statt und richtet sich an Presseverantwortliche in mittelständischen Unternehmen, an kleinere Firmen, Einzelunternehmer und kleinere PR-Agenturen. Anmelden kann man sich hier.
Der Referent:
Jürgen Christ recherchiert seit mehr als 15 Jahren im Internet, hat in rund 100 Publikationen zahlreiche Artikel veröffentlicht und gibt Seminare u.a. für die IHK und die Handwerkskammer Leipzig. Als Online-Autor veröffentlicht er regelmäßig Beiträge zu ähnlichen B2B-Themen im Blog “Meine Firma und Ich“.
Der von uns und Interfilm Berlin veranstaltete Viral Video Award nimmt langsam Fahrt auf. Für uns ist das schön, weil wir uns dank zahlreicher Einreichungen während der Arbeit auch mal das eine oder andere Web-Video ansehen können – ganz offiziell.
Daneben freuen wir uns, neue Partner für die dritte Ausgabe des Awards begrüßen zu können: Als Medienpartner werden Netzpolitik und der Social-Bookmarking-Dienst Mister Wong den VVA 2010 begleiten.
Zudem wird der Viral Video Award von der Berliner Landesinitiative Projekt Zukunft unterstützt.
Der Viral Video Award ist der erste Wettbewerb für virale Filme auf einem Filmfestival in Deutschland. Bis zum 11. September könnt ihr euch beteiligen und uns auf der Facebook-Page des VVA Virals vorschlagen, die nicht älter als von 2009 sind, oder über die offizielle Website selbst welche einreichen. Für den Publikumspreis könnt ihr euch vom 18.10. bis zum 18.11. am Online-Voting beteiligen. Die nominierten Filme werden im Rahmen des 26. internationalen Kurzfilmfestivals Berlin vom 16. bis 21. November 2010 auch auf Leinwand gezeigt. Die Preisverleihung findet während des Festivals statt.
Nachdem sich US-Amerikaner, Kanadier, Australier und Briten bereits seit letztem Herbst über die Glückslage der eigenen Nation ein Bild machen können, dürfen wir nun auch hierzulande einen Blick auf die aktuelle nationale Stimmung werfen – zumindest wie Facebook sie sieht.
Facebook nennt dies das Bruttonationalglück. Hinter dem etwas sperrigen Begriff verbirgt sich die Zusammenfassung der Statusmeldungen von Facebook-Nutzern eines Landes, die nicht mehr und nicht weniger als das “kollektive Gefühl” einer Nation abbilden soll.

Dabei werden positive und negative Begriffe zueinander in Relation gesetzt. Überwiegen die positiven, ist das Land glücklich. So einfach verhält sich das mit dem Glück in der Welt von Facebook.
Zum Schutz der Privatsphäre lesen übrigens, wie Facebook versichert, nicht Mitarbeiter die Statusmeldungen. Stattdessen würden nach der Entfernung aller personenbezogenen Informationen die Wörter von Computern gezählt.
Wer selbst sehen will, wann Facebook-Nutzer wo am glücklichsten sind, kann das hier tun.
Bis März 2010 veröffentlichte die Schweizer Tageszeitung Der Bund als letztes Medium im deutschsprachigen Raum die Cartoons von Gary Larson. Larson, der in diesem Jahr 60 wird, ist der Großmeister genauer Beobachtung menschlichen Verhaltens, die er vorzugsweise auf die Tierwelt überträgt. Legendär sind vor allem seine Kuh-Comics. Seine meist nur aus einem Bild und einer kurzen Bildunterschrift bestehenden Cartoons wurden in den vergangenen Jahrzehnten weltweit (in Deutschland vor allem im Stern) abgedruckt.
Zum Abschied gibt’s hier nochmal eine kleine Auswahl seiner Cartoons, damit keiner vergisst, dass Gary Larson der Beste ist!
Have fun!
Während Facebook gerade mit der Umstellung von Fanpages auf „Gefällt mir“-Pages für Diskussionen sorgt, suchen sich die wahren Unternehmensfans schon andere Betätigungsfelder. Hier wurde mal kurzerhand das klassische 18/1 mit einer Kommentarfunktion versehen. Ob da wohl bald ein KKH-Mitarbeiter vorbeikommt, um den Dialog zu suchen? Und würden Werbewände damit zu Social Media werden? Ich werd’s auf jeden Fall weiter beobachten.

Twitter, Facebook, Flickr, Youtube…sie alle haben nicht nur unser Privatleben fest im Griff, sondern geben auch im beruflichen Alltag immer mehr den Ton an. Social Media ist längst mehr als mit Freunden chatten oder den/die Exfreund/in stalken. Social Media kreiert weltweite Hypes innerhalb weniger Minuten und entscheidet über den Erfolg oder Misserfolg von Künstlern, Produkten, Dienstleistungen oder Firmen.
Vom 1. bis 5. Februar beteiligt sich Berlin erstmals an der internationalen Social Media Week, die die Vielfältigkeit der Ausprägung sozialer Medien im Berufsleben und Alltag aufzeigt. Eine Vielzahl von Initiativen und Partnerevents findet unter dem Motto „Streit! Konstruktive Kontroversen im Web!“ in verschiedenen Locations der Kreativmetropole statt. Besonderes Highlight ist die Verleihung des „Social Media Oskrs“ am Dienstagabend, dem 2. Februar 2010, im Festsaal Kreuzberg. Ausgezeichnet werden Akteure, die Auseinandersetzungen, die vor allem über Internetkanäle geführt und kommuniziert wurden, konstruktiv entgegentraten und daraus lernten.
Alle Veranstaltungen der Social Media Week Berlin (#smwberlin) sind kostenfrei und können unter http://socialmediaweek.org/berlin/ eingesehen werden. Anmeldungen sind erwünscht.
See you @ #smwberlin!
Dank der neuen DSDS-Staffel gibt es viele neue Kandidaten, die als Poplegende in die Musikgeschichte eingehen wollen. Ob das Ganze allerdings Potenzial hat, steht in den Sternen. Sogar Menderes, DSDS-Dauerbrenner und selbst ernannter Michael Jackson-Imitator, bekommt Konkurrenz. Aber seht selbst:
Auch Scooter bekommt Konkurrenz:
Da sage mal einer, die deutsche Sprache sei die Sprache von Goethe oder Schiller: verstaubt, trocken und nie auf den Punkt.
Jeder, der sich jedoch mit der Jugendkultur und dem Jargon auseinandersetzt oder einfach nur mal öfters mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist, merkt, dass sich seit Goethe und Schiller doch so einiges getan hat mit der deutschen Sprache. Die Germanisten und Pädagogen unter uns wird dies gewiss schockieren, aber unter wissenschaftlichen Aspekten ist die Weiterentwicklung der Sprache so normal wie die Evolution an sich.
Sprachwissenschaftler bezeichnen die heute gängige Jugendsprache als „Kiezdeutsch“. Da man nie auslernt und ihr bestimmt auch wissen wollt, was denn nun die „Volksverbohlung“ oder ein „Crackberry“ ist, hier die wichtigsten Kiezdeutsch-Vokabeln zum Auswendiglernen:
Beef = Stress im Sinne von Streit, kann in Schlägerei enden
Abhorsten = sich wie ein Idiot benehmen
Hopfenblütentee = Synonym für Bier
Blafasel = leeres Gerede
Bullshit-Bingo = übermäßig viele englische Pseudo-Fachtermini verwenden
Crackberry = die Sucht, ständig erreichbar sein zu müssen, zusammengesetzt aus Crack und Blackberry
Dönieren= Döner essen gehen
Knowbie = Klugscheißer
Mopfer = Kurzform für Mobbingopfer
Pornös = super, toll, geil
Schnüchtern = ein Mensch, der nur im nüchternen Zustand schüchtern ist
Volksverbohlung = zunehmende Verdummung der Bevölkerung durch anspruchslose TV-Unterhaltung

Schon interessant, was manch ehemaliger Popstar nach den großen Tagen des Ruhmes so treibt. Am kommenden Sonntag, 16.08.2009 stellt Markus Grimm (Foto), ehemaliges Mitglied der Popstars-Band „Nu Pagadi“ , zusammen mit seinem guten Freund Ross Anthony (ehemaliger Dschungelkönig und Ex-Mitglied der Castingband Bro’ Sis) sein Buch „Grimms Märchen Reloaded“ im Moerser Schloss vor. Besonders interessant: Markus Grimm ist tatsächlicher Nachfahre der berühmten Gebrüder Grimm.
Sein bereits zweites Buch ist eine moderne Variante der beliebten und bekannten Grimm-Märchen. Der Autor und Songwriter lässt die Geschichten in neuem Licht erscheinen und zieht bewusst Parallelen zu Casting-Shows sowie Soap-Operas. Die Verarbeitung eines Casting-Traumas?
Fakt ist, dass es es tatsächlich zu geben scheint, das Leben nach der Casting-Show! Nur hat es in den meisten Fällen nicht wirklich etwas mit der Show selbst zu tun. Eher heftet es den jeweiligen Teilnehmern lebenslang als lästiges Stigmata an und nimmt der Person oftmals einen gewissen Grad an Seriosität. So auch bei Grimm: beim ersten Lesen der Nachricht, glaubt man schnell an einen weiteren Versuch sich um jeden Preis ins Licht der Öffentlichkeit stellen zu wollen. Grimm allerdings scheint aber schon länger zu schreiben und als Autor tätig zu sein.
Der Erfolg jedoch bleibt abzuwarten und von der Qualität, muss sich am Ende jeder selbst überzeugen. Nichtsdestotrotz ist es mal eine willkommene Alternative im Land der Ex-Castingbands und –stars….
Fotos: cc kiezgold / cc CHR!S













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