Jaja, zuerst wurde ich verlacht, beziehungsweise mit einem Proll-Nachbarn verglichen, der das selbe Motiv auf seiner Motorhaube habe. Doch jetzt jetzt weiß ich, dass ich recht hatte. Es geht um Folgendes: Im Februar erstand ich nichtsahnend ein -meiner Meinung nach formidables- T-Shirt bei einem englischen Online-Shop. Mittlerweile ist aus genau jenem T-Shirt ein Online-Phänomen geworden, denn bei Amazon überschlagen sich die Rezensionen. Wunderheilungen, Geldsegen, Liebesglück – alles scheint möglich, wenn man nur das richtige Kleidungsstück trägt. Ich für meinen Fall werde das mal selbst austesten, ab Montag seht ihr mich also nur noch hier drin:

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Am Ostermontag, von leichter Langeweile und Post-Schokohasen-Trägheit geplagt, las ich auf einem meiner Lieblingsblogs, dass Amazon.com Bücher mit vermeintlichem “Adult Content” (Erwachsenenthemen klingt seltsam) aus seinen Rankings und Listen streiche. Betroffen seien Bücher wie Annie Proulx “Brokeback Mountain” und “Wetlands” (die Feuchtgebiete-Übersetzung). Umso mehr Titel gefunden wurden, umso seltsamer schienen die Auswahlkriterien. Vermeintlich waren vor allem Titel mit schwulen und lesbischen Themen von der “Listensäuberung” betroffen.
Das fazinierende an der Aktion war allerdings, dass innerhalb von Stunden ein regelrechter Twitter-Sturm losbrach und #amazonfail zum heißdiskutiertesten Thema des Wochenendes wurde. Wie bereits gesagt, war mir etwas langweilig und ich dachte: frag ich doch einfach mal bei Amazon Deutschland an. Heute kam die Antwort:
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