Am gestrigen Freitagabend wurde im feierlichen Rahmen im Roten Salon der Volksbühne Berlin der 4. Viral Video Award verliehen. Hier die drei Gewinner und ein paar Eindrücke des Abends.
Bestes Viral 2011: “Aides Graffiti” von Yoann Lemoine
Begründung der Jury:
„Das Viral macht mit Hilfe der ‚Kunst des stillen Örtchens‘, den typischen Kritzeleien auf öffentlichen Toiletten, auf das wichtige gesellschaftliche Thema HIV/Aids aufmerksam. Originell, witzig, frivol-frech und ohne erhobenen Zeigefinger.“
Bestes politisches Viral 2011: “Standing Up for Freedom” von Carlos Lascano
Begründung der Jury:
„Das Viral erzählt mit Mitteln der Streetart eine Geschichte, die gleichzeitig bewegt, verstört und berührt. Es vermittelt in surrealem Stil auf den Punkt ein Gefühl für das, wofür Amnesty International seit 50 Jahren steht.“
Publikumspreis: “VW – The Drak Side” von Jack Price
Das Video von Greenpeace UK kritisiert die Lobbyarbeit von VW gegen europäische Klimaschutzgesetze und erhielt die beste Bewertung im Online-Voting.
Impressionen von der Verleihung:
Alle nominierten Virals könnt ihr euch weiterhin hier ansehen.
Alle Jahre wieder treten wir zusammen mit interfilm berlin an und suchen für den Viral Video Award die besten viralen Spots des Jahres. So auch in diesem Jahr. Erneut haben wir uns durch ca. 500 Einreichungen gearbeitet und uns die Augen quadratisch gesehen, um euch heute die 21 Nominierungen des Jahres 2011 zu präsentieren. Über die könnt ihr ab heute abstimmen und so den Sieger des Publikumspreises mitbestimmen.
Unter den Nominierten befinden sich wieder Virals unterschiedlichster Art und Intention. Ob Animation, Realfilm oder Stop-Motion, ob originelle Produktwerbung, beißende Konzernkritik, aufklärerische Polit-Spots oder kreative Film- und Games-Promotion: gemein ist allen Filmen, dass sie sich für oder gegen etwas aussprechen und das Web als Mittel zum Zweck nutzen. Wir hoffen, euch eine interessante Auswahl zusammengestellt zu haben und wünschen viel Spaß damit.
Gesucht werden Internetfilme mit Botschaft. Sie sollen eine werbliche, ideelle oder politische Absicht vermitteln, dürfen höchstens zwei Jahre alt sein und müssen per Direkt-URL online sein. Der Preis wird in den drei Kategorien „Bestes Viral“, „Publikumspreis“ und „Bestes politisches Viral“ vergeben.
Das Einreichungsformular findet ihr hier, die Gewinner des letzten Jahres hier:
Gestern wurden zum dritten Mal die von interfilm Berlin und Zucker.Kommunikation präsentierten Viral Video Awards vergeben. Im rappelvollen Roten Salon der Volksbühne Berlin führte Moderator Jan Lerch durch den Abend. Alle drei Auszeichnungen gingen an politische Virals.
Den von Ritter Sport gesponserten Publikumspreis erhielt Tilman Egel aka Til Gold für seine Kurzanimation “Nice Game”. Die Kurzanimation behandelt das Thema Kindersoldaten und erhielt mit Abstand die meisten und höchsten Bewertungen beim Online-Voting.
Beim erstmals von der Heinrich-Böll-Stiftung vergebenen Preis für das beste politische Viral fiel die Wahl der Jury auf “Polar Bear” von Daniel Kleinman. Das Video „vermittelt in kürzester Zeit ohne viele Worte und mit extrem starken Bildern eine klare Botschaft, die hängen bleibt“, so die Begründung der Jury.
Den von der Berliner Landesinitiative “Projekt Zukunft” ausgelobten Jurypreis für das beste Viral 2010 erhielt Greenpeace für den Spot “Nestlé, kein Palmöl aus Urwaldzerstörung!”.
Die Begründung der Jury: „Der Palmöl-Spot von Greenpeace ist das Video mit dem größten Einfluss und der höchsten Viralität. Darüber hinaus hat der Film nicht nur viele Menschen für das Problem der Palmölproduktion sensibilisiert, sondern auch sein Ziel erreicht: Nestlé musste auf die Kritik reagieren. Die Macher haben mit diesem Film bewiesen, dass Virals etwas bewirken können. Dafür zeichnen wir diesen Film als bestes Viral 2010 aus.“
Eine lobende Erwähnung sprach die Jury zudem dem Film “Ode to a Post-it Note” aus.
Das war’s. Schön war’s. Zum Schluss wollen wir uns hier noch einmal für die Unterstützung bedanken. Und zwar bei der Heinrich-Böll-Stiftung, der Landesinitiative “Projekt Zukunft”, Ritter Sport, unseren Medienpartnern Mister Wong und Netzpolitik.org sowie der Jury und Jan Lerch für die unterhaltsame Moderation.
Als Teil des Festivals präsentieren wir zusammen mit dem Veranstalter interfilm, der Heinrich-Böll-Stiftung und dem Projekt Zukunft zum dritten Mal den Viral Video Award. Neben dem Publikumspreis, für den noch bis Donnerstag auf www.viralvideoaward.com abgestimmt werden kann, werden der Jurypreis und erstmals der Preis für das beste politische Viral vergeben. Alle Awards sind mit 1.000 € dotiert. Die Preisverleihung des Viral Video Awards findet am 19.11. um 21 Uhr im Roten Salon der Volksbühne statt. Es werden alle 21 nominierten Filme auf Großleinwand gezeigt. Durch den Abend führt Jan Lerch. Im Anschluss wird im Roten und Grünen Salon auf der interfilm Festival-Party das Tanzbein geschwungen.
Das 26. Internationale Kurzfilmfestival Berlin findet vom 16. bis zum 21. November im Babylon Mitte, dem Central Kino, den Passage Kinos Neukölln sowie in der Volksbühne statt.
Einige Highlights des Rahmenprogramms: Festival-Eröffnung: 16.11. um 21 Uhr in der Volksbühne.
Preisverleihung der Viral Video Awards: 19.11. um 21 im Roten Salon der Volksbühne (danach Festival-Party). Preisverleihung des Kurzfilmfestivals: 21.11. um 19:30 Uhr im Babylon Mitte. Abschlussparty: 21.11. ab 22 Uhr im Roten Salon der Volksbühne.
Heute startet die Voting-Phase für den Publikumspreis des Viral Video Awards 2010. Aus fast 500 Einreichungen aus 38 Ländern haben wir zusammen mit interfilm Berlin und der Heinrich-Böll-Stiftung 21 Filme für das finale Voting nominiert.
Herausgekommen ist dabei eine bunte Mischung aus witzigen Commercials, künstlerisch ambitionierten Kurzfilmen und aufrüttelnden Polit-Virals. Letztere bilden in diesem Jahr einen Schwerpunkt: Erstmals wird von der Heinrich-Böll-Stiftung der Preis für das beste politische Viral vergeben.
Für den Preis der Jury konnten wir neben dem Journalisten und Netzkultur-Experten Mario Sixtus noch die TV-Moderatorin und Autorin Petra Gute sowie den Schauspieler Daniel Zillmann gewinnen. Mario Sixtus zum Thema Virals: „In keinem anderen Genre sind Filmproduzenten derart von ihrem Publikum abhängig wie bei Web-Videos, denn die Nutzer übernehmen Marketing und Vertrieb der Filme – oder eben auch nicht, ganz wie es ihnen gefällt. Virals sind Videos plus Demokratie.“
Der von uns und Interfilm Berlin veranstaltete Viral Video Award nimmt langsam Fahrt auf. Für uns ist das schön, weil wir uns dank zahlreicher Einreichungen während der Arbeit auch mal das eine oder andere Web-Video ansehen können – ganz offiziell.
Daneben freuen wir uns, neue Partner für die dritte Ausgabe des Awards begrüßen zu können: Als Medienpartner werden Netzpolitik und der Social-Bookmarking-Dienst Mister Wong den VVA 2010 begleiten.
Zudem wird der Viral Video Award von der Berliner Landesinitiative Projekt Zukunft unterstützt.
Der Viral Video Award ist der erste Wettbewerb für virale Filme auf einem Filmfestival in Deutschland. Bis zum 11. September könnt ihr euch beteiligen und uns auf der Facebook-Page des VVA Virals vorschlagen, die nicht älter als von 2009 sind, oder über die offizielle Website selbst welche einreichen. Für den Publikumspreis könnt ihr euch vom 18.10. bis zum 18.11. am Online-Voting beteiligen. Die nominierten Filme werden im Rahmen des 26. internationalen Kurzfilmfestivals Berlin vom 16. bis 21. November 2010 auch auf Leinwand gezeigt. Die Preisverleihung findet während des Festivals statt.
Der Viral Video Award geht in die dritte Runde. Auch in diesem Jahr suchen Zucker. und interfilm die besten viralen Videos. Der Award wird im Rahmen des 26. Internationalen Kurzfilmfestivals interfilm Berlin vom 16. bis 21. November 2010 verliehen.
Vom 7. Juni bis 11. September können Filme auf www.viralvideoaward.com für den Preis vorgeschlagen werden. Das können eigens für den Wettbewerb produzierte oder bereits existierende Videos sein.
Nach dem Einsendeschluss werden dem Publikum die 24 besten Filme auf viralvideoaward.com für einen Monat zum Voting präsentiert. Parallel und unabhängig davon wählt eine Fachjury die besten Spots aus. Neben dem Publikums- und dem Jurypreis wird in diesem Jahr erstmals der Award für das beste politische Viral verliehen. Preisgeberin ist die Heinrich-Böll-Stiftung.
Zur Einstimmung gibt’s hier noch mal das Gewinnervideo von 2009:
Nachdem interfilm und Zucker. den “forward award” ins Leben gerufen und zur Einsendung von Virals aufgerufen hatten, ist es nun endlich soweit. Von den 500 Kurzfilmen, die eingegangen sind, haben es 24 in die Endrunde des “forward – international viral video award” geschafft. Nun liegt es in deiner Hand, wer den mit 500 Euro dotierten Publikumspreis gewinnt. Auf www.viralvideoaward.com kann man alle Finalisten anschauen und für seinen Favoriten voten. Der “Urban Surfing”-Beitrag gefällt mir persönlich sehr gut, aber die Geschmäcker sind ja bekanntermaßen verschieden.
Also, rauf auf die Seite und fleißig abstimmen!
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