Der erste re:publica-Tag ist in vollem Gange, vor dem Friedrichstadtpalast drängt sich zumeist junges Publikum und im Theatersaal trifft sich Deutschlands Blogger-Elite zum Kaffeeklatsch. Die illustre Runde bestehend aus Stefan Niggemeier, Robert Basic, Markus Beckedahl, Sascha Pallenberg und Thomas Knüwer (als Moderator) besprach zunächst Grundlegendes: wie man zum Blogschreiben kam, welche Inhalte als erstrebenswert erachtet werden und wie Facebook, twitter & Co. im Universum unabhängiger Blogs einzuordnen sind.
Fachlich Spezieller wurde es, als sich das Publikum – latent von dem auf sich warten lassenden WLAN genervt – in die Diskussion einschaltete. Ob es gut sei, als Blogger lieber gleich eine Rechtschutzversicherung abzuschließen, eine Blogger-Gewerkschaft sinnig wäre, oder man seinen Blog grundsätzlich selbst vermarkten solle wurde nun mehr oder weniger hitzig diskutiert.
Zu zwei kurzen Herzrhytmusstörungen seitens des Publikums kam es, als einerseits Deutschland aus den Reihen des Publikums als “Land der Schnäppchenjäger” tituliert wurde und man somit rechtfertigte, dass Blogger keinen Presseausweis erhalten, und andererseits, als Stefan Niggemeier mehrfach seine Erschütterung über über die insgesamt seiner Meinung nach doch träge deutsche Blogosphäre äußerte.
Die re:publica begann jedenfalls furios – auch die Kollegen von Heise haben den Vormittag fachkundig resümiert – wir sind gespannt, wie es weitergeht.








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