Tag-Archiv für 'Social Media'

Zweimal Silber beim PR-Bild Award

Zum Sieg hat’s leider nicht ganz gereicht, aber wir freuen uns trotzdem über zwei zweite Plätze beim PR-Bild Award 2011. Das von Fotograf Thomas Rusch und Florist Björn Kroner für Fleurop Deluxe in Szene gesetzte Motiv “Love & Hate” wurde von der sechsköpfigen Fach-Jury ebenso mit Silber belohnt wie das von Heiko Richard inszenierte Key Visual der Social-Media-Kampagne “Deutschlands härtester Griller“, die wir für unseren Kunden Genuss hoch 10 durchgeführt haben. Dem Jury-Entscheid ging ein öffentliches Online-Voting voraus, nach dem es jeweils zehn Fotos pro Kategorie auf die Shortlist schafften. Insgesamt wurden über 1.500 Bilder für den Award eingereicht. Hier die beiden ausgezeichneten Motive aus dem Hause Zucker.:

2. Platz in der Kategorie “Unternehmenskommunikation”:
Fleurop Deluxe – Love & Hate


In Zusammenarbeit mit dem Starfotografen Thomas Rusch und dem internationalen Top-Floristen Björn Kroner wurde die exklusive Designer-Floristik der Fleurop Deluxe Kollektion bei einem Fotoshooting eindrucksvoll in Szene gesetzt. Die Vision der Verbindung von Kunst und Floristik, für die Fleurop Deluxe steht, spiegelte sich auch in der einzigartigen kreativen Zusammenarbeit der beiden Künstler wieder. Mit den Motiven der Kampagne wurde bewusst eine für hochwertige Floristik ungewohnte Bildsprache gewählt, die zugleich irritiert, fasziniert und emotionalisiert. Voll von Assoziationen und Brüchen stellen die Bilder Floristik in einen völlig neuen Kontext.

2. Platz in der Kategorie “Events & Kampagnen”:
Genuss hoch 10 – Deutschlands härtester Griller


Das Bild ist das Key Visual der Social-Media-Kampagne “Deutschlands härtester Griller”, die Zucker.Kommunikation für den Kunden “Genuss hoch 10″ umgesetzt hat. Teilnehmer waren aufgerufen, sich beim Grillen unter möglichst widrigen und originellen Bedingungen abzulichten und mit dem Foto um den Titel des härtesten Grillers zu bewerben. Die Aktion fand im Februar 2011, also im kältesten Monat des Jahres, statt. Das Foto wurde auf einem Dach in Berlin Mitte aufgenommen, das zuvor mit Kunstschnee präpariert worden war.

Viral Video Award 2011: Voting für den Publikumspreis gestartet

viren_schwarmAlle Jahre wieder treten wir zusammen mit interfilm berlin an und suchen für den Viral Video Award die besten viralen Spots des Jahres. So auch in diesem Jahr. Erneut haben wir uns durch ca. 500 Einreichungen gearbeitet und uns die Augen quadratisch gesehen, um euch heute die 21 Nominierungen des Jahres 2011 zu präsentieren. Über die könnt ihr ab heute abstimmen und so den Sieger des Publikumspreises mitbestimmen.

Unter den Nominierten befinden sich wieder Virals unterschiedlichster Art und Intention. Ob Animation, Realfilm oder Stop-Motion, ob originelle Produktwerbung, beißende Konzernkritik, aufklärerische Polit-Spots oder kreative Film- und Games-Promotion: gemein ist allen Filmen, dass sie sich für oder gegen etwas aussprechen und das Web als Mittel zum Zweck nutzen. Wir hoffen, euch eine interessante Auswahl zusammengestellt zu haben und wünschen viel Spaß damit.

Das Online-Voting für den Publikumspreis ist bis zum 17. November online. Virals gucken und abstimmen könnt ihr hier.

Update:
FOCUS Online hat ein hübsches kleines Filmchen zum Viral Video Award veröffentlicht, das wir euch nicht vorenthalten wollen.

Seminar “Online-PR: Die virtuelle Pressestelle im Internet”

Die klassische Pressearbeit, mit der Unternehmen an Journalisten herangetreten sind, unterliegt seit einiger Zeit einem starken Wandel: von der Push- zur Pull-Strategie. Journalisten werden in ihrer Alltagsarbeit vielfach mit Pressemitteilungen per Fax oder E-Mail regelrecht überflutet und recherchieren lieber selbst. Dabei erwarten sie eine klar strukturierte und vollständige Online-Pressestelle auf der unternehmerischen Website, Text- und Bildmaterial inklusive.

Wie Unternehmen ihre Chancen erhöhen, in der On- und Offline-Medienberichterstattung zu erscheinen, wie Online-Pressemitteilungen aufgebaut sein sollten und wann ein Social Media Newsroom Sinn macht, erklärt Jürgen Christ, Fachjournalist und Dozent für Webmedien, in dem Seminar “Online-PR: So kommen Sie in die Medien”. Dabei zeigt der Profirma-Fachautor u.a. anhand der SMNR-Lösungen von Zucker.Kommunikation, wie eine professionelle Online-Pressestelle aufgebaut sein sollte.

Das Online-Audio-Seminar findet am 21.10. statt und richtet sich an Presseverantwortliche in mittelständischen Unternehmen, an kleinere Firmen, Einzelunternehmer und kleinere PR-Agenturen. Anmelden kann man sich hier.

Der Referent:
Jürgen Christ recherchiert seit mehr als 15 Jahren im Internet, hat in rund 100 Publikationen zahlreiche Artikel veröffentlicht und gibt Seminare u.a. für die IHK und die Handwerkskammer Leipzig. Als Online-Autor veröffentlicht er regelmäßig Beiträge zu ähnlichen B2B-Themen im Blog “Meine Firma und Ich“.

Trend Report Facebook – english version

Wow! Mit so viel Interesse und positivem Feedback haben wir ehrlich gesagt nicht gerechnet: Über 10.000 Views in nur zwei Monaten verzeichnet unser Trendreport Facebook aktuell allein auf Slideshare. Das freut uns sehr und wir haben das große Interesse zum Anlass genommen, nun auch eine englische Version zu veröffentlichen, auf die wir hier hinweisen möchten.

Darüber hinaus wollen wir uns an dieser Stelle bei allen bedanken, die sich mit unserer kleinen Studie auseinandergesetzt haben – sei es im persönlichen Gespräch mit uns, in Kommentaren oder interessanten Artikeln. Eine kleine (Online-)Presseschau in eigener Sache haben wir hier mal zusammengestellt:

Zucker. ist… wieder da!

Nachdem unsere Rubrik “Zucker. ist…” eine Zeit lang Ferien gemacht hat, geht es heute frisch und munter in unserem Blumenteam weiter: Jelka stellt sich vor. In unserem Fragebogen verrät sie, was ihr Berufswunsch als Kind war und welche Info sie auf Facebook nicht von euch braucht.

Lest hier:

Fragebogen Zucker Jelka

Trendreport Facebook 2011: Mehr Fans, weniger Interaktion

Die durchschnittliche Facebook-Fanzahl deutscher Unternehmen hat sich im vergangenen Jahr versiebenfacht. Allerdings sank der Anteil derjenigen Fans, die sich aktiv mit einer Marke auseinandersetzen, deutlich. Das sind zwei der zentralen Ergebnisse der Analyse 75 ausgewählter deutschsprachiger Markenpages, die wir zusammen mit Pilot und buddybrand im “Trendreport Juli 2011: Facebook, Marken und TV in Deutschland” veröffentlicht haben.

Gut 25.000 Facebook-User bekennen sich im Schnitt zu einer der untersuchten Marken, allerdings interagiert nur ein sehr kleiner Teil der Fans mit dieser: Nur 1,5 % der Fans setzen sich durch Likes, Kommentare oder Postings aktiv mit der Marke auseinander – gegenüber 4,3% im Vorjahr.

Erstaunlicherweise geschieht dies vor dem Hintergrund einer zunehmenden Dialogorientierung der Marken. Nutzte im Vorjahr noch jede zweite Marke ihre Fanpage vor allem zur Distribution von vornehmlich unternehmensrelevanten News und Infos – also als Push-Kanal und zur Einwegkommunikation ohne dialogische Elemente -, so setzen 2011 drei von vier Marken auf den Austausch mit ihren Fans. Der Lohn dafür: höhere Interaktionsraten im Vergleich zu nicht-dialogorientierten Pages (die jedoch dennoch weit unter dem Vorjahresschnitt bleiben). Den höchsten Anteil aktiver Fans (2,0%) konnten Marken erzielen, die ihre Facebookpage in erster Line als Service-Kanal nutzen (z.B. Telekom hilft).

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Neben den Kommunikationsinhalten haben auch die Fanzahl sowie die Branche des Unternehmens Einfluss auf das Engagement der Fans. Die besten Interaktionsraten konnten Pages mit bis zu 10.000 Fans erzielen. Danach gilt: Je mehr Fans, desto kleiner die Interaktionsrate.

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In der Betrachtung der Branchen konnten Automobilhersteller relativ die meisten Fans aktivieren, am wenigsten Enaggement zeigten Fans von Fast Moving Conusmer Goods (FMCG).

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Immerhin vernetzen Marken in 2011 ihre Kommunikationskanäle besser als noch im Vorjahr: Drei Viertel verweisen in ihren TV-Spots auf die Website (+7%). Drei Marken verweisen bereits im TV-Spot direkt auf die Fanpage, eine solche Angabe war im Vorjahr in keinem Werbespot zu finden. Auf der Website wiederum verweisen ebenfalls drei Viertel der Marken – zumeist bereits auf der Startseite- auf die Facebook-Präsenz (+18%). Auf jeder zweiten Marken-Website finden sich zudem Funktionen zum Teilen der Inhalte auf Facebook (Like und Share Button.)

Den kompletten Trendreport könnt ihr euch hier ansehen:

Vertwittern? Fair twittern!

Anlässlich des World Fair Trade Days am Samstag hat sich meine Lieblingseismarke „Ben & Jerry’s“ eine nette Twitter-Kampagne ausgedacht: Fair Tweets. Das Prinzip ist einfach: Werden in einem Tweet die möglichen 140 Zeichen nicht vollständig ausgenutzt, ergänzt Fair Tweets diesen um einen Hinweis auf den Fair Trade Day inklusive Link zu einem Artikel, der das Konzept des fairen Handels unterstützt. Vollautomatisch. Wie das genau aussieht, könnt ihr hier sehen:

Auch wenn die sympathische „Ben & Jerry’s Homemade Inc.” im Jahr 2000 von Unilever geschluckt wurde (der Konzern hat angeblich immerhin die “Social Mission“ des Unternehmens ohne Abstriche übernommen): Ich hab mich entschieden, weiterhin an das Gute im Eis zu glauben. Schließlich stellen die Eisvisionäre aus Vermont in diesem Jahr nach eigener Aussage ihr Produktportfolio Schritt für Schritt auf Fair-Trade-Zutaten um. Deswegen werde ich die Aktion gleich mal unterstützen und diesen Beitrag über Fair Tweets twittern – und es mir heute Abend mit einem Becher Caramel Chew Chew auf der Couch gemütlich machen.

Gefällt mir: Dein Kleid!

Die Berliner Fashion Week ist vorbei und in unserer Torstraße kehrt allmählich wieder Ruhe ein. Etliche Showrooms und Pop-Up Stores, wie der Happy Shop oder das Nokia Pop-Up Fashion Café, machten die Torstraße zu einem der Hotspots der diesjährigen Modewoche und zum Mekka aller Fashion-Blogger. Tweets, Blog-Beiträge und Facebook-Updates starteten hier ihre Reise in die digitale Welt und versorgten Fashionistas von Hong Kong bis New York mit den neusten Styles und Trends aus Berlin. Doch Twitter, Facebook und Co. dienen längst nicht mehr nur als Kommunikationskanal für die Modewelt, sondern inspirieren diese immer stärker. Vom Facebook-Dress über Twitter-Sneakers bis hin zu Twitter-Schmuck, wir zeigen euch die Must oder Maybe Not-Haves der Social Media Fashion.

Klimaschonend zwitschern mit EcoTweet

Manchmal flattert einem eine interessante Anfrage ins Haus, die man aufgrund eines allzu sportlichen Timings leider ablehnen muss. So geschehen vor einiger Zeit mit der Kampagne “The Global Voice”, deren Initiatoren auf der Suche nach einer PR-Agentur auch bei uns anklopften. Da uns das Projekt aber so sympathisch ist, wollen wir es euch trotzdem ans Herz legen.

EcoTweet COP16 UN-Klimakonferenz TwitterDer Hintergrund: Vom 29.11. bis 10.12.2010 findet im mexikanischen Cancún die 16. UN-Klimakonferenz, die jährliche Vertragsstaatenkonferenz (Conference of the Parties, COP) der UN-Klimarahmenkonvention, statt. Ziel der diesjährigen Konferenz ist es, den in Kopenhagen gescheiterten Versuch fortzusetzen, ein rechtlich verbindliches Nachfolgeabkommen für das Kyoto-Protokoll zu beschließen.

Worum geht es bei “The Global Voice”? Die Kampagne versucht zum einen, Menschen weltweit auf die schädlichen Auswirkungen von Treibhausgasen aufmerksam zu machen. Interessierten soll zudem ein Instrument zur Verfügung gestellt werden, ihrer Forderung nach Reduzierung der Gas-Emissionen während der Klimakonferenz Gehör zu verschaffen, um so Einfluss auf die Konferenzteilnehmer zu nehmen. Auf der anderen Seite unterstützt die Kampagne Projekte, die sich für eine Reduzierung von Treibhausgasen einsetzen.

ECoTweet Twitter UN-Klimakonferenz COP16Das Mittel zum Zweck ist dabei der Microblogging-Dienst Twitter. Mit EcoTweet können Twitterer ihre Kurzmitteilungen klimaschonend versenden. Die Handhabung ist denkbar einfach: Nachdem man sich mit dem Twitter-Account bei EcoTweet eingeloggt hat, findet man sich auf einer Oberfläche wieder, die in etwa dem gewohnten Loock&Feel von Twitter entspricht. Alle Tweets, Follower und Accounts, denen man selbst folgt, werden mit Twitter synchronisiert, es geht also gegenüber der Nutzung von Twitter.com nichts verloren. Für jeden Tweet via EcoTweet spenden Sponsoren einen gewissen Betrag an treibhausgasreduzierende Projekte. Auf einem virtuellen CO2-Counter erfährt der Nutzer, wie viel kg CO2 er mit seinen Tweets “neutralisiert” hat. Zudem können über fünf verschieden Icons vorgefertigte Hashtags, die jeweils eine bestimmte Message repräsentieren, getwittert werden. Je nachdem, für welches Icon man sich entscheidet, spricht man sich zum Beispiel für die Verringerung des Ausstoßes von Treibhausgasen, für eine bessere Aufklärung zum Thema oder für die Finanzierung sauberer Energien aus. Alle Aktivitäten via EcoTweet werden statistisch aufbereitet und den Teilnehmern der Klimakonferenz am Ende der Tagung als formale Petitionen überreicht.

“The Global Voice” ist vom Organisationskommittee der Konferenz und dem mexikanischen Secretaría de Relaciones Exteriores autorisiert.

Neben der (leider nur spanischsprachigen) Browser-Version kann man EcoTweet auch per iPhone-App und BlackBerry nutzen.

I’m CEO… Bitch!

Als die ersten Trailer zu „The Social Network“ durchs Web geisterten, fragten sich wohl nicht wenige, ob die Welt einen Film über Facebook braucht. Ein soziales Netzwerk ins Zentrum eines Kinofilms zu stellen – kann das funktionieren? Es kann. Denn „The Social Network“ ist mehr als die Erfolgsstory eines Web-Hypes. Der Film verhandelt Themen, die so alt sind wie das Geschichtenerzählen selbst: Freundschaft, Loyalität, Macht, Neid, Betrug, Verrat und Hass.

The Social Network Facebook Mark Zuckerberg

Regisseur David Fincher erzählt die Gründungsgeschichte von Facebook – von der Idee eines Campus-internen Netzwerks an der Eliteuniversität Harvard bis zum ersten Meilenstein des millionsten Mitglieds – in einer dramaturgisch gelungenen Verwebung aus Rückblenden und der Parallelmontage zweier juristischer Verhandlungen. Stilistisch hält sich Fincher, den man aus Filmen wie „Fight Club“ als visuellen Visionär kennt, auffallend zurück und konzentriert sich auf die Story und ihre Protagonisten. Der Film ist dabei eine Mischung aus Coming-of-Age-Movie und klassischem Gerichtsthriller, in dessen Zentrum die gleichsam schillernde wie kontrovers wahrgenommene Figur Mark Zuckerbergs steht.

Viel wurde im Vorfeld darüber spekuliert, ob Zuckerberg mit „The Social Network“ bereits im frühen Alter von 26 Jahren ein Denkmal gesetzt, oder ob er eher öffentlich an den Pranger gestellt werden würde. Beides ist nicht der Fall. Dennoch wird „The Social Network“ bestimmt nicht zu Zuckerbergs Lieblingsfilm.
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